Gestern war Grind. Heute wird sich gegönnt. Trettmann und Gzuz. Zwei Bosse im Good-Life-Mode. Ach ja: Trettmann-Album kommt. Und die erste Hymne ist da.

“Gar nicht lange her, noch vor paar Jahren / Flogen wir noch unter dem Radar / Jetzt steh’n wir knöcheltief im Wasser in den West Indies.”

Es sind zwei Erfolgsgeschichten, die so abwegig sind, dass sie fast schon passieren mussten. Trettmann, der Underdog aus der Platte, und Gzuz, der Underdog aus Pauli, sind beide sind nicht dort aufgewachsen, wo den Menschen die karibische Sommersonne aus dem Hintern scheint. Dennoch haben sie es geschafft – und dabei deutsche Hip-Hop- und Popmusik einmal komplett umgekrempelt. Wenn in den Charts und Clubs dieses Landes heute Dancehall-Vibes regieren, ohne dass man sich auch nur ein klitzekleines bisschen schämen müsste, ist das auch der Verdienst ihrer Crews, KitschKrieg und 187 Strassenbande. “Knöcheltief” ist die wohlverdiente Ruhe nach diesem Sturm, der die alten Regeln platt und damit Platz für Neues gemacht hat. Trettmann und Gzuz sind das Neue. Und sie zelebrieren diesen Umstand standesgemäß, mit denen, die immer schon da waren: “Nur die besten um mich rum, alles echt”.

“Knöcheltief” ist die erste Single aus dem neuen Album von Trettmann, das im September 2017 erscheinen wird. Mit seinen drei “KitschKrieg”-EPs sowie seinen Beiträgen zum Platin-Album “Palmen aus Plastik” von Bonez MC und Raf Camora schaffte der Leipziger Post-Alles-Crooner im vergangenen Jahr einen sensationellen Karriere-Neustart. Nun legt er, gemeinsam mit seinen Stammproduzenten vom Kreuzberger Kollektiv KitschKrieg, das Album vor, dass diese wundersame Geschichte in Hits für das hier und jetzt überträgt. “Knöcheltief” ist der erste davon.

Trettmann. KitschKrieg. Nur die besten, alles echt. Es wird ein guter Sommer.